Igel freundlicher Garten

Täglich frisch gemähter Rasen wie im Fußballstadion, angelegte Beete wie in der Landesgartenschau und Schneckenkorn, um den Gemüsegarten zu schützen…. eine Horrorvorstellung für einen Igel.

Ein „über“ kultivierter Garten bereitet den Igel nicht wirklich viel Freude…. aber dass heißt nicht, dass Sie jetzt alles wild wachsen lassen müssen. Wir geben Ihnen hier einige Tipps, wie sich der Igel bei Ihnen wohlfühlen kann. Denn bereits kleine Dinge, helfen dem Igel besser zu überleben, machen den Garten naturnaher und können gleichzeitig der Insektenwelt helfen.

Ein Igel freundlicher Garten ist nicht schwer. Die Tiere fühlen sich unter Laubhaufen, Unterholz und einer einer naturbelassenen Ecke sehr wohl. Lassen Sie in Ihrem Garten doch eine kleine Ecke für kleine Säugetiere und Insekten etwas unkultiviert. Dazu können kleine Laubhaufen, Äste und Holz aufgestapelt werden. Dies dient als Igel Unterschlupf. Zusätzlich können Sie den Igel eine „Behausung“ und Futterstätte schaffen. In den Futterhäusern kann ganzjährig Katzentrockenfutter und in der Zeit von Mai bis Oktober mit Katzennassfutter angeboten werden. Das Haus bietet den Vorteil, dass keine ungebetenen Gäste (z.B. Waschbär, Fuchs) angelockt werden und der Igel hat einen Rückzugsort.

Eine Bauanleitung zu einem Futter- und/ oder Schlafhaus finden Sie auf der Homepage von pro Igel unter folgendem Link:

https://www.pro-igel.de/downloads/merkblaetter/unterschluepfe.pdf